Warum Blackout-Vorsorge wichtiger wird
Die Zahl der Stromausfälle in Deutschland ist 2023 leicht gestiegen. Während ausgedehnte Blackouts selten sind, kommen kurze Ausfälle und Spannungsschwankungen häufiger vor. Für Betriebe mit empfindlicher Elektronik oder unterbrechungskritischen Prozessen ist das ein Problem.
Standard-Gewerbespeicher ≠ Notstrom
Ein Standard-Gewerbespeicher ist auf Einsparung ausgelegt, nicht auf Notstromversorgung. Bei Netzausfall schaltet er sich standardmäßig ab — das ist aus Sicherheitsgründen so. Für echten Notstrom ist eine Sonderkonfiguration nötig.
Notstrom-Konfiguration
Mit einer Notstrom-Konfiguration kann der SigEnergy SigenStor bei Netzausfall autark weiterlaufen und ausgewählte Verbraucher versorgen. Die Umschaltzeit liegt bei unter einer Sekunde. Diese Funktion kostet ca. 1.500 bis 3.000 EUR Mehrpreis.
Welche Geräte können versorgt werden?
Bei einer Notstrom-Konfiguration werden priorisierte Verbraucher definiert: z.B. Serverraum, Notbeleuchtung, Kühltruhen, Kassensysteme. Alle anderen Verbraucher werden bei Netzausfall automatisch abgeschaltet, um die Batteriekapazität zu schonen.
Lauflänge im Blackout
Ein 22-kWh-Speicher kann bei reduzierter Last (z.B. 3 kW) bis zu 7 Stunden überbrücken. Für längere Ausfälle lohnt sich ein größerer Speicher oder die Kombination mit einem Notstrom-Generator.