Warum Blackout-Vorsorge wichtiger wird

Ausgedehnte Blackouts sind in Deutschland selten; kurze Ausfälle und Spannungsschwankungen gibt es aber auch hier. Für Betriebe mit empfindlicher Elektronik oder unterbrechungskritischen Prozessen ist das ein Problem.

Standard-Gewerbespeicher ≠ Notstrom

Ein Standard-Gewerbespeicher ist auf Einsparung ausgelegt, nicht auf Notstromversorgung. Bei Netzausfall schaltet er sich standardmäßig ab — das ist aus Sicherheitsgründen so. Für echten Notstrom ist eine Sonderkonfiguration nötig.

Notstrom-Konfiguration

Mit dem Zubehör Sigen Energy Gateway kann der SigEnergy SigenStor bei Netzausfall autark weiterlaufen und ausgewählte Verbraucher versorgen. Sigenergy nennt eine Umschaltzeit von 0 ms (Laborwert des Herstellers); eine zertifizierte USV nach IEC 62040-3 ist der Speicher damit nicht. Den Aufpreis nennen wir im Angebot.

Welche Geräte können versorgt werden?

Bei einer Notstrom-Konfiguration werden priorisierte Verbraucher definiert: z.B. Serverraum, Notbeleuchtung, Kühltruhen, Kassensysteme. Alle anderen Verbraucher werden bei Netzausfall automatisch abgeschaltet, um die Batteriekapazität zu schonen.

Lauflänge im Blackout

Ein 22-kWh-Speicher kann bei reduzierter Last (z.B. 3 kW) bis zu 7 Stunden überbrücken. Für längere Ausfälle lohnt sich ein größerer Speicher oder die Kombination mit einem Notstrom-Generator.