Börsenstrom Gewerbespeicher Peak Shaving IAB § 7g Rechner Ablauf Ratgeber Kontakt Anrufen: 0160 384 3801 Angebot anfragen

Ihre Ersparnis berechnen

Stand: September 2026

Ermitteln Sie Ihre individuelle Ersparnis mit Börsenstrom und Batteriespeicher — kostenlos und unverbindlich.

Wie viel spare ich mit einem Gewerbespeicher?

Ein Gewerbespeicher am Börsenstrom-Tarif bringt rund 27 € je kWh Speicherkapazität und Jahr — ein 22-kWh-Speicher also rund 590 € im Jahr. Er lädt in den günstigsten Stunden des Tages und gibt den Strom in den teuersten ab. Deutlich mehr bringt er, wenn Ihr Betrieb eine Leistungsmessung hat (ab 100.000 kWh im Jahr) und der Speicher zusätzlich Lastspitzen kappt: Peak Shaving. Der Rechner schätzt beides für einen SigEnergy Gewerbespeicher nach unserer offengelegten Rechenbasis. Zusätzlich lässt sich der IAB nach § 7g EStG nutzen: bis zu 50 % vorab abziehen — Steuer später, Liquidität jetzt.

3.000 kWh
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Monatliche Ersparnis
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Jährliche Ersparnis
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Verbrauch verlagert
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Amortisation
Investition (ca.)
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Steuer vorab (IAB)
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Rechenbasis: Day-Ahead-Preise September 2025 bis August 2026, 90 % Wirkungsgrad, 80 % Realisierung, Peak Shaving erst ab 100.000 kWh im Jahr (Annahme 120 €/kW). Den Tarifwechsel und steuerliche Effekte rechnet der Rechner nicht ein. Alle Annahmen: Methodik.

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So berechnen wir
Günstigste 4 Std. Ø 4,25 ct/kWh
Teuerste 4 Std. Ø 15,58 ct/kWh
Marge je kWh 9,20 ct
Wirkungsgrad 90 %
Zyklen pro Jahr 364 × 80 %
Peak Shaving ab 100.000 kWh 120 €/kW

Day-Ahead-Preise DE-LU, 01.09.2025–31.08.2026 (Fraunhofer ISE, Energy-Charts), netto; Aufschlag 15 ct/kWh. Alle Annahmen: Methodik.

So berechnen wir Ihre Ersparnis

Der Rechner vergleicht nicht Festpreis und Börsenpreis — dieser Unterschied gehört dem Tarif, nicht dem Speicher. Er rechnet nur, was der Speicher zusätzlich bringt: Er lädt in den vier günstigsten Stunden des Tages (im Mittel 4,25 ct/kWh an der Börse) und gibt den Strom in den vier teuersten ab (15,58 ct/kWh). Gemessen haben wir das an den Day-Ahead-Preisen von September 2025 bis August 2026.

Netzentgelte, Umlagen und Steuern zahlen Sie auf jede eingekaufte Kilowattstunde, ob gespeichert oder nicht — sie kürzen sich heraus, bis auf die rund 10 %, die beim Laden und Entladen verloren gehen. Übrig bleiben 9,20 ct je abgegebener Kilowattstunde. Mit einem Zyklus pro Tag und 80 % Realisierung sind das rund 27 € je kWh Speicherkapazität und Jahr. Die Investition entspricht unseren Preisen für SigEnergy LFP-Speicher inklusive Montage.

Was beeinflusst Ihre tatsächliche Ersparnis?

Verbrauchsprofil: Der Speicher bringt nur, was Ihr Betrieb in den teuren Stunden auch verbraucht — meist am frühen Abend, im Winter auch morgens. Der Rechner begrenzt die Entladung deshalb auf 35 % Ihres Tagesverbrauchs. Betriebe mit Lastspitzen und Leistungsmessung (über 100.000 kWh im Jahr, rund 8.300 kWh im Monat) sparen zusätzlich durch Peak Shaving; den Anteil nennt der Rechner im Hinweis unter dem Ergebnis.

Speichergröße: Größer ist nicht automatisch besser: Was über Ihren Verbrauch in den teuren Stunden hinausgeht, kann der Speicher nicht gewinnbringend abgeben, es verlängert aber die Amortisation. Die passende Größe ermitteln wir anhand Ihres tatsächlichen Lastgangs. Alle verfügbaren Speichergrößen finden Sie auf unserer Produktseite.

Börsenpreisentwicklung: Die Börsenpreise schwanken je nach Angebot und Nachfrage; von September 2025 bis August 2026 lagen sie in 532 Stunden unter null. Die Rechnung beruht auf diesen vergangenen Preisen. Wird die Spanne zwischen günstigen und teuren Stunden größer, steigt der Ertrag des Speichers, wird sie kleiner, sinkt er. Eine Prognose treffen wir bewusst nicht.

IAB: Den Investitionsabzugsbetrag nach § 7g EStG zeigt der Rechner getrennt an: als Steuer, die er im Jahr vor dem Kauf senkt, bei angenommen 30 % Steuersatz. Das ist Liquidität, keine Ersparnis — über die geringere Abschreibung gleicht es sich später aus. In die Amortisation rechnet der Rechner den IAB nicht ein; die bezieht sich auf die volle Investition. Wie der IAB in Ihrem Fall wirkt, besprechen Sie mit Ihrem Steuerberater. Informationen zu den Voraussetzungen finden Sie auf unserer IAB-Seite.

Methodik

Einsparpotenzial für Gewerbe berechnen — was zählt und was nicht

Wenn Sie Ihr Einsparpotenzial berechnen, zählen beim Speicher zwei Dinge: der günstige Einkauf an der Börse und — mit Leistungsmessung — die gekappte Lastspitze. Zwei weitere Posten tauchen in vielen Speicher-Rechnungen auf, gehören aber nicht hinein.

Faktor 1: Börsenstrom-Arbitrage

Der Speicher lädt Börsenstrom in den günstigsten Stunden des Tages und entlädt ihn in den teuersten. Nach Wirkungsgradverlust bleiben 9,20 ct je Kilowattstunde, rund 27 € je kWh Speicherkapazität und Jahr: rund 270 € für 10 kWh, rund 1.450 € für 54 kWh. Dieser Hebel funktioniert auch komplett ohne PV-Anlage — der Speicher braucht nur einen dynamischen Stromtarif.

Faktor 2: Peak Shaving

Betriebe mit Leistungsmessung (über 100.000 kWh Jahresverbrauch) zahlen einen Leistungspreis auf ihre höchste Viertelstunde im Jahr. Wie hoch er ist, steht im Preisblatt des Netzbetreibers: 2026 in der Niederspannung etwa 24 bis 73 €/kW unter 2.500 Benutzungsstunden und 153 bis 168 €/kW darüber (SWM Infrastruktur, EAM Netz). Kappt der Speicher 20 kW bei angenommenen 120 €/kW, spart das 2.400 € im Jahr. Mehr dazu unter Peak Shaving.

Nicht im Ergebnis: Tarifwechsel und Steuer

Den Wechsel vom Festpreis auf Börsenstrom rechnen wir nicht dem Speicher zu — diese Ersparnis hätten Sie auch ohne ihn. Und der Investitionsabzugsbetrag nach § 7g EStG ändert nicht, was der Speicher im Jahr spart; in die Amortisation rechnen wir ihn nicht ein. Details auf unserer IAB-Seite.

Praxis

Rechenbeispiele nach Betriebsgröße

Drei typische Betriebe, gerechnet mit dem Rechner oben. Die ersten beiden liegen unter 100.000 kWh im Jahr und zahlen deshalb keinen Leistungspreis; der dritte hat eine Leistungsmessung.

BetriebMonatsverbrauchSpeichergrößeErsparnis/Jahr
Kleine Bäckerei2.500 kWh10 kWh~ 270 €
Mittlerer Betrieb (Restaurant, Werkstatt)5.000 kWh27 kWh~ 720 €
Großbetrieb (Produktion, Hotel)14.000 kWh54 kWh~ 3.460 €

Kleine Bäckerei (10 kWh): Bei 2.500 kWh Monatsverbrauch bringt ein 10-kWh-Speicher rund 270 € im Jahr aus der Börsenstrom-Arbitrage. Peak Shaving spielt keine Rolle, weil der Betrieb unter 100.000 kWh im Jahr liegt. Bei 7.500 € Investition wären das rund 28 Jahre — die Börse allein trägt den Speicher hier nicht.

Mittlerer Betrieb (27 kWh): Ein Restaurant oder eine Werkstatt mit 5.000 kWh/Monat kommt mit einem 27-kWh-Speicher auf rund 720 € im Jahr. Bei rund 16.400 € Investition sind das etwa 23 Jahre. Ohne Leistungsmessung trägt die Börse allein den Speicher auch hier nicht — das sagen wir Ihnen im Angebot genauso.

Großbetrieb (54 kWh): Ein Produktionsbetrieb oder Hotel mit 14.000 kWh/Monat (168.000 kWh im Jahr) hat eine Leistungsmessung. Mit 54 kWh bringt die Arbitrage rund 1.450 €, Peak Shaving bei rund 17 kW Kappung und angenommenen 120 €/kW rund 2.020 € — zusammen rund 3.460 € im Jahr. Bei 31.800 € Investition sind das rund 9 Jahre. Die genaue Speichergröße ermitteln wir anhand Ihres Lastgangs; mehr dazu im Ratgeber zur Gewerbespeicher-Auslegung.

So geht es weiter

Nächste Schritte nach der Berechnung

Der Rechner gibt Ihnen eine fundierte erste Orientierung über Ihr Einsparpotenzial. Da er jedoch auf Durchschnittswerten basiert, weicht Ihre individuelle Ersparnis je nach Betriebstyp, Lastprofil und Netzbetreiber nach oben oder unten ab. Für eine präzise, auf Ihren Betrieb zugeschnittene Analyse empfehlen wir folgende Schritte:

Schritt 1: Lastgang anfordern. Beantragen Sie bei Ihrem Netzbetreiber oder Stromversorger die Lastgangdaten der letzten 12 Monate. Dies ist kostenlos und dauert in der Regel wenige Tage. Wenn Sie nicht wissen, wie Sie das tun, helfen wir Ihnen dabei.

Schritt 2: Kostenlose Verbrauchsanalyse. Schicken Sie uns Ihren Lastgang. Wir analysieren ihn kostenlos und innerhalb von 48 Stunden. Sie erhalten eine detaillierte Auswertung: optimale Speichergröße, reales Einsparpotenzial durch Börsenstrom und Peak Shaving, IAB-Berechnung und voraussichtliche Amortisationszeit.

Schritt 3: Individuelles Angebot. Auf Basis der Analyse erstellen wir Ihnen ein verbindliches Komplettangebot — inklusive Hardware, Montage, Smart Meter, Netzbetreiber-Anmeldung und Inbetriebnahme. Alle Schritte des Ablaufs sind vollständig erklärt.

Schritt 4: Entscheidung und Installation. Wenn Sie das Angebot annehmen, kümmern wir uns um alles. Den Montagetermin stimmen wir bei der Auftragserteilung mit Ihnen ab.

FAQ

Häufige Fragen zur Ersparnis-Berechnung

  • Geben Sie Ihren monatlichen Stromverbrauch und die Speichergröße ein. Der Rechner setzt für die Börsenstrom-Arbitrage rund 27 € je kWh Speicherkapazität und Jahr an — gemessen an den Day-Ahead-Preisen von September 2025 bis August 2026 — und begrenzt das auf Ihren Verbrauch in den teuren Stunden. Ab 100.000 kWh im Jahr kommt Peak Shaving mit einem angenommenen Leistungspreis von 120 €/kW hinzu. Alle Annahmen stehen auf der Methodik-Seite.

  • Für die Schnell-Schätzung im Rechner genügt Ihr monatlicher Stromverbrauch in kWh — diesen finden Sie auf Ihrer Stromrechnung. Für die präzise Berechnung benötigen wir zusätzlich Ihren aktuellen Stromtarif (ct/kWh netto) und idealerweise den Lastgang der letzten 12 Monate, den Sie kostenlos bei Ihrem Netzbetreiber anfordern können. Mit diesen Daten ermitteln wir Speichergröße, reales Einsparpotenzial und Amortisation.

  • Der Rechner zeigt eine Größenordnung, keine Zusage. Er rechnet mit Mittelwerten aus zwölf Monaten Börsenpreisen und mit Annahmen zu Aufschlag, Wirkungsgrad und Nutzung des Speichers. Ihre tatsächliche Ersparnis hängt davon ab, wann Ihr Betrieb Strom braucht, wie sich die Börsenpreise entwickeln und — bei Peak Shaving — vom Leistungspreis Ihres Netzbetreibers. Mit Ihrem Lastgang rechnen wir das kostenlos genau nach. Mehr zum Ablauf finden Sie auf unserer Ablauf-Seite.

  • Weil der Wechsel auf einen Börsenstrom-Tarif nicht dem Speicher gehört: Ob er sich lohnt, hängt nur von Ihrem heutigen Preis ab, und diese Ersparnis hätten Sie auch ohne Speicher. Der Rechner zeigt deshalb nur, was der Speicher zusätzlich bringt — günstig laden, teuer abgeben und mit Leistungsmessung Lastspitzen kappen. Den Tarifwechsel rechnen wir Ihnen auf Wunsch getrennt aus. Mehr zum Börsenstrom.

  • Nein. Der Rechner zeigt den Investitionsabzugsbetrag getrennt an: als Steuer, die er im Jahr vor dem Kauf senkt. In die Amortisation rechnet er ihn nicht ein — die bezieht sich auf die volle Investition. Die Steuer wird verschoben, nicht erlassen: Im Jahr der Anschaffung wird der Abzug wieder hinzugerechnet, und die Abschreibung sinkt entsprechend. Ob und wie der IAB in Ihrem Fall wirkt, hängt von Voraussetzungen wie der Gewinngrenze von 200.000 € und mindestens 90 % betrieblicher Nutzung ab; das stimmen Sie mit Ihrem Steuerberater ab. Alle Details finden Sie auf unserer IAB-Seite.

  • Erst ab einem Jahresverbrauch von über 100.000 kWh: Dann wird Ihr Verbrauch viertelstündlich gemessen, und Sie zahlen einen Leistungspreis auf die höchste Viertelstunde des Jahres. Der Rechner nimmt 120 €/kW im Jahr an und kappt 1 kW je 2 kWh Speicher, höchstens ein Viertel der geschätzten Spitze. Ihren echten Leistungspreis finden Sie auf der Netzrechnung; mit Ihrem Lastgang rechnen wir den Wert genau. Mehr unter Peak Shaving.

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