Der 22-kWh-Gewerbespeicher liegt zwischen dem kompakten 15-kWh-System und den größeren Speichern ab 30 kWh. Er passt zu mittelständischen Gewerbebetrieben mit spürbaren Lastspitzen.
Technische Daten
Die Größenklasse 22 kWh bauen wir aus SigenStor-Batteriemodulen mit 6,0 oder 9,0 kWh, bis zu sechs je Gerät. Ein Beispiel: ein Modul BAT 10.0 und zwei Module BAT 6.0 ergeben 21,1 kWh Nennkapazität, davon 20,4 kWh nutzbar. Laut Datenblatt lädt und entlädt ein 9-kWh-Modul mit bis zu 4,6 kW, ein 6-kWh-Modul mit bis zu 3,0 kW, hier also bis 10,6 kW; der gewählte Energy Controller (dreiphasig 5 bis 30 kW) begrenzt zusätzlich. LFP-Zellen, Schutzart IP66 für Innen- und Außenaufstellung. Sigenergy garantiert 10 Jahre 80 % der nutzbaren Kapazität; die Garantie endet früher, wenn die garantierte Energiemenge (rund 2.700 Vollzyklen) erreicht ist, und setzt eine dauerhafte Internetverbindung voraus.
Einsparpotenzial
Rechenbeispiel (Annahmen auf der Methodik-Seite): Über Börsenstrom-Arbitrage bringt der 22-kWh-Speicher rund 590 € im Jahr, etwa 49 € im Monat. Hat Ihr Betrieb eine Leistungsmessung (über 100.000 kWh im Jahr), kommt Peak Shaving hinzu: bei 11 kW gekappter Spitze und angenommenen 120 €/kW rund 1.320 € im Jahr. Bei 13.500 € Investition dauert die Amortisation mit Peak Shaving rund 7,1 Jahre, über Arbitrage allein rund 23 Jahre. Ohne Leistungsmessung trägt die Börse allein den Speicher nicht. So rechnen wir. Wo ein Landeszuschuss greift, etwa SolarPLUS L in Berlin (30–50 % auf den Speicher, nur zusammen mit einer neuen PV-Anlage), verkürzt sich die Amortisation entsprechend.
Für welche Betriebe?
Der 22-kWh-Speicher ist ideal für Bäckereien mit Filialbetrieb, größere Kfz-Werkstätten mit mehreren Hebebühnen, Supermärkte, Metzgereien und Gastronomiebetriebe mit Großküche.