Stromspeicher für Metzgereien
Stand: 30. September 2026
Metzgereien sind energieintensiv durch Kühlanlagen, Wurstküche und Produktionsmaschinen. Was ein Gewerbespeicher davon abnimmt, rechnen wir unten offen vor, mit allen Annahmen.
Wie Metzgereien einen Speicher nutzen können
Metzgereien betreiben Kühl- und Gefrierräume rund um die Uhr. Die Produktion läuft meist morgens, wenn Brühkessel, Kutter und Schlachtanlagen auf voller Last arbeiten. Der Monatsverbrauch liegt je nach Größe etwa bei 3.000 bis 9.000 kWh.
Der gleichzeitige Anlauf von Wurstküche, Kühlkompressoren und Produktionsmaschinen erzeugt hohe Lastspitzen. Der Speicher kann sie kappen, Geld spart das aber nur mit Leistungsmessung, also ab über 100.000 kWh im Jahr. Bis rund 8.300 kWh im Monat liegt eine Metzgerei darunter und zahlt keinen Leistungspreis.
Die Kühlkompressoren bieten ein ideales Lastprofil für Börsenstrom. Sie können in günstigen Stunden auf Vorrat kühlen und in teuren Stunden abgeschaltet werden, ohne die Kühlkette zu gefährden.
Rechenbeispiel für Metzgereien
Rechenbeispiel: Metzgerei mit 5.000 kWh im Monat (60.000 kWh im Jahr) und 37-kWh-Speicher am Börsenstrom-Tarif. Die Arbitrage bringt rund 990 € im Jahr, 83 € im Monat. Bei rund 21.600 € Investition (unser Rechner setzt 37 kWh zwischen unseren Preisen für 30 und 45 kWh an) sind das rund 22 Jahre bis zur Amortisation. Unter 100.000 kWh im Jahr gibt es keinen Leistungspreis, Peak Shaving spart hier also nichts. So rechnen wir. Den Wechsel vom Festpreis auf Börsenstrom rechnen wir getrennt: Er spart, wenn Ihr heutiger Arbeitspreis über dem Börsenmittel von 9,90 ct/kWh plus Aufschlag des Anbieters liegt, auch ohne Speicher. Der Investitionsabzugsbetrag (IAB) nach §7g EStG gilt auch für Metzgereien. Nutzen Sie unseren Ersparnisrechner für Ihre individuelle Kalkulation.
Warum Börsenstrom + Speicher für Metzgereien?
24/7-Kühlung
Kühl- und Gefrierräume laufen kontinuierlich. Mit Börsenstrom und Speicher werden sie zu den günstigsten Zeiten versorgt.
Produktions-Spitzen kappen
Wurstküche und Schlachtanlage erzeugen morgens hohe Lastspitzen. Mit Leistungsmessung (ab 100.000 kWh im Jahr) senkt Peak Shaving den Leistungspreis.
In günstigen Stunden laden
Der Speicher lädt in den günstigsten Stunden, von März bis Oktober meist mittags, im Winter oft nachts, und gibt den Strom in den teuren Stunden ab, meist am frühen Abend, wenn die Kühlräume weiterlaufen.
So sieht Ihr Ablauf aus
Kostenlose Analyse
Wir analysieren Ihr Lastprofil und dimensionieren den Speicher optimal für Ihren Betrieb.
Angebot & Smart Meter
Sie erhalten ein Komplettangebot. Den Smart-Meter-Einbau koordinieren wir vollständig, damit Ihr Betriebsablauf nicht gestört wird.
Installation & Inbetriebnahme
Der SigEnergy Gewerbespeicher wird im Technikraum installiert. Die Inbetriebnahme erfolgt außerhalb der Geschäftszeiten.
Erste Einsparung
Ab der ersten Nacht optimiert das System vollautomatisch. Alle Details auf der Ablauf-Seite.
Berechnen Sie jetzt Ihre Ersparnis
Mit unserem kostenlosen Rechner sehen Sie in 60 Sekunden, wie viel Ihr Betrieb mit Börsenstrom und Batteriespeicher einsparen kann.
Häufige Fragen — Speicher für Metzgereien
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Rechenbeispiel: Eine Metzgerei mit 5.000 kWh im Monat (60.000 kWh im Jahr) und 37-kWh-Speicher bringt über Börsenstrom-Arbitrage rund 990 € im Jahr, 83 € im Monat. Bei rund 21.600 € Investition sind das rund 22 Jahre bis zur Amortisation. Peak Shaving spart hier nichts: Unter 100.000 kWh im Jahr zahlt der Betrieb keinen Leistungspreis.
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Für typische Metzgereien empfehlen wir 30 bis 45 kWh. Die optimale Größe hängt vom Verhältnis zwischen Kühlung und Produktion ab. Wir dimensionieren den Speicher kostenlos anhand Ihres Lastprofils.
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Nein. Peak Shaving kappt nur die Leistung, die in der Spitze aus dem Netz käme: Die Kühlung bekommt weiter ihren vollen Strom, in der Spitze liefert ihn eben teils der Speicher. Die Kühltemperaturen überwacht der Speicher nicht; das bleibt Aufgabe Ihrer Kühltechnik.
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Ja, der IAB gilt für alle Handwerksbetriebe mit einem Jahresgewinn unter 200.000 EUR. Metzgereien können bis zu 50 Prozent der Anschaffungskosten schon vor dem Kauf vom Gewinn abziehen — Steuer später, Liquidität jetzt.