Stromspeicher für Zahnarztpraxen
Stand: 30. September 2026
Zahnarztpraxen verbrauchen Strom für Behandlungsgeräte, Röntgen, Sterilisation, Beleuchtung und Klimatisierung. Was ein Gewerbespeicher davon abnimmt, rechnen wir unten offen vor, mit allen Annahmen.
Wie Zahnarztpraxen einen Speicher nutzen können
Zahnarztpraxen sind technisch ausgerüstet mit Behandlungsstühlen, DVT-Röntgen, Sterilisatoren und Praxisbeleuchtung. Der Monatsverbrauch liegt je nach Praxisgröße bei 3.000 bis 10.000 kWh.
Die Hauptverbraucher sind Sterilisatoren und Kompressoren für die Behandlungsstühle. Sie laufen unregelmäßig an und erzeugen Spitzenlasten. Geld spart das Kappen aber erst mit Leistungsmessung, also ab über 100.000 kWh im Jahr; bis rund 8.300 kWh im Monat liegt eine Praxis darunter.
Praxen mit eigener Zahntechnik haben noch höheren Energiebedarf. Liegen sie über 100.000 kWh im Jahr, senkt der Speicher mit Peak Shaving den Leistungspreis: je gekapptem kW um den Preis des Netzbetreibers.
Rechenbeispiel für Zahnarztpraxen
Rechenbeispiel: Zahnarztpraxis mit 4.000 kWh im Monat (48.000 kWh im Jahr) und 30-kWh-Speicher am Börsenstrom-Tarif. Die Arbitrage bringt rund 800 € im Jahr, 67 € im Monat. Bei 18.200 € Investition sind das rund 23 Jahre bis zur Amortisation. Voraussetzung ist, dass die Praxis in den teuren Stunden, meist am frühen Abend, so viel Strom braucht, wie der Speicher abgibt; schließt sie vorher, bringt er weniger. Unter 100.000 kWh im Jahr gibt es keinen Leistungspreis, Peak Shaving spart hier also nichts. So rechnen wir. Den Wechsel vom Festpreis auf Börsenstrom rechnen wir getrennt: Er spart, wenn Ihr heutiger Arbeitspreis über dem Börsenmittel von 9,90 ct/kWh plus Aufschlag des Anbieters liegt, auch ohne Speicher. Der Investitionsabzugsbetrag (IAB) nach §7g EStG gilt auch für Zahnarztpraxen. Nutzen Sie unseren Ersparnisrechner für Ihre individuelle Kalkulation.
Warum Börsenstrom + Speicher für Zahnarztpraxen?
Behandlungseinheiten
Behandlungsstühle mit Kompressoren und Absaugungen verursachen Lastspitzen. Peak Shaving kappt diese automatisch; Geld spart das mit Leistungsmessung ab 100.000 kWh im Jahr.
Sterilisation effizient
Autoklaven und Sterilisatoren laufen mehrmals täglich mit hohem Stromverbrauch. Mit Börsenstrom zahlen Sie dafür den jeweiligen Börsenpreis, in günstigen Stunden weniger.
Röntgentechnik absichern
DVT-Röntgengeräte brauchen hohe Momentanleistung. Der Speicher puffert und stabilisiert die Versorgung.
So sieht Ihr Ablauf aus
Kostenlose Analyse
Wir analysieren Ihr Lastprofil und dimensionieren den Speicher optimal für Ihren Betrieb.
Angebot & Smart Meter
Sie erhalten ein Komplettangebot. Den Smart-Meter-Einbau koordinieren wir vollständig, damit Ihr Betriebsablauf nicht gestört wird.
Installation & Inbetriebnahme
Der SigEnergy Gewerbespeicher wird im Technikraum installiert. Die Inbetriebnahme erfolgt außerhalb der Geschäftszeiten.
Erste Einsparung
Ab der ersten Nacht optimiert das System vollautomatisch. Alle Details auf der Ablauf-Seite.
Berechnen Sie jetzt Ihre Ersparnis
Mit unserem kostenlosen Rechner sehen Sie in 60 Sekunden, wie viel Ihr Betrieb mit Börsenstrom und Batteriespeicher einsparen kann.
Häufige Fragen — Speicher für Zahnarztpraxen
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Rechenbeispiel: Eine Praxis mit 4.000 kWh im Monat (48.000 kWh im Jahr) und 30-kWh-Speicher bringt über Börsenstrom-Arbitrage rund 800 € im Jahr, 67 € im Monat. Bei 18.200 € Investition sind das rund 23 Jahre bis zur Amortisation. Voraussetzung ist, dass die Praxis am frühen Abend, wenn Strom teuer ist, noch so viel verbraucht, wie der Speicher abgibt. Einen Leistungspreis zahlt sie unter 100.000 kWh im Jahr nicht, Peak Shaving spart also nichts. Allein wegen der Stromkosten lohnt sich ein Speicher für eine Praxis dieser Größe deshalb nicht; ein Grund kann die Notstromversorgung sein.
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Für typische Praxen empfehlen wir 22 bis 45 kWh. Praxen mit eigener Zahntechnik oder DVT-Röntgen profitieren von 45+ kWh. Wir dimensionieren kostenlos.
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Teilweise. Mit dem Zubehör Sigen Energy Gateway versorgt der Speicher bei einem Netzausfall ausgewählte Verbraucher weiter, Sigenergy nennt 0 ms Umschaltzeit (Laborwert). Eine zertifizierte USV ist er nicht: Geräte, die bei laufenden Behandlungen nicht ausfallen dürfen, brauchen weiterhin ihre eigene Absicherung.
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Ja, der IAB gilt auch für freiberufliche Zahnärzte mit einem Jahresgewinn unter 200.000 EUR. Bis zu 50 Prozent der Anschaffungskosten lassen sich schon vor dem Kauf vom Gewinn abziehen. Das bringt Liquidität; die Anschaffungskosten sinken dadurch nicht.