Stromspeicher für Hotels
Stand: 30. September 2026
Hotels verbrauchen Strom rund um die Uhr — Lobby, Aufzüge, Klimaanlagen, Restaurant und Zimmer. Weil sie auch am teuren frühen Abend Strom brauchen, kann ein 54-kWh-Gewerbespeicher mit Börsenstrom seine Ladung voll abgeben. Was das bringt, rechnen wir unten offen vor.
Wie Hotels einen Speicher nutzen können
Ein Hotel braucht viel Strom. Klimaanlagen, Aufzüge, Wäscherei, Restaurantküche, Außenbeleuchtung, Wellnessbereich und digitale Infrastruktur laufen rund um die Uhr. Nehmen wir als Beispiel ein Stadthotel mit 50 Zimmern und 8.000 bis 12.000 kWh im Monat an: Bei einem Festpreis von 27 ct/kWh zahlt es bis zu 3.240 € im Monat nur für den Strom.
Der entscheidende Vorteil eines Hotels: Es verbraucht auch am frühen Abend, wenn Strom an der Börse teuer ist, genug, um die volle Ladung des Speichers abzunehmen. Das Energiemanagementsystem lädt in den günstigsten Börsenstromstunden, von März bis Oktober meist mittags, im Winter oft nachts, und gibt den Strom in den teuren Morgen- und Abendstunden ab. Wir rechnen mit einem Zyklus pro Tag; ob sich an manchen Tagen ein zweiter lohnt, zeigt Ihr Lastgang.
Hinzu kommen Lastspitzen durch Aufzüge, Küchenkompressoren und Klimaanlagen. Einen Leistungspreis zahlt ein Hotel aber erst mit Leistungsmessung, also ab über 100.000 kWh im Jahr; dann kappt das integrierte Peak-Shaving-System diese Spitzen und senkt den Leistungspreis. Für Hotels mit Elektromobilität-Angeboten ist der Speicher zusätzlich interessant: Er puffert das gleichzeitige Laden mehrerer Fahrzeuge, sodass die Netzlast weniger stark steigt.
Rechenbeispiel für Hotels
Rechenbeispiel: Hotel mit 8.000 kWh im Monat (96.000 kWh im Jahr) und 54-kWh-Speicher am Börsenstrom-Tarif. Die Arbitrage bringt rund 1.450 € im Jahr, 121 € im Monat. Bei 31.800 € Investition sind das rund 22 Jahre bis zur Amortisation. Unter 100.000 kWh im Jahr gibt es keinen Leistungspreis, Peak Shaving spart hier also nichts. Bei 12.000 kWh im Monat (144.000 kWh im Jahr) liegt das Hotel darüber. Dann kommt Peak Shaving hinzu: Mit rund 14 kW gekappter Spitze, einem Viertel der auf rund 58 kW geschätzten Jahreshöchstleistung, und angenommenen 120 €/kW sind das rund 1.680 € im Jahr. Zusammen höchstens rund 3.130 € im Jahr; die Amortisation sinkt mit Peak Shaving auf rund 10 Jahre. So rechnen wir. Den Wechsel vom Festpreis auf Börsenstrom rechnen wir getrennt: Er spart, wenn Ihr heutiger Arbeitspreis über dem Börsenmittel von 9,90 ct/kWh plus Aufschlag des Anbieters liegt, auch ohne Speicher. Der Investitionsabzugsbetrag (IAB) nach §7g EStG gilt zusätzlich: bis zu 50 % vorab abziehen — Steuer später, Liquidität jetzt. Die Anschaffungskosten sinken dadurch nicht. Nutzen Sie unseren Ersparnisrechner für Ihre konkrete Hotelsituation.
Warum Börsenstrom + Speicher für Hotels?
24/7-Betrieb optimal nutzen
Das Hotel verbraucht Strom zu jeder Stunde, auch am frühen Abend, wenn er an der Börse teuer ist. Dann gibt der Speicher seine volle Ladung ab; das ist die Voraussetzung dafür, dass die Arbitrage aufgeht.
Leistungspreis durch Peak Shaving senken
Aufzüge, Klimakompressoren und Küchentechnik erzeugen Lastspitzen. Das Peak-Shaving-System kappt diese automatisch; mit Leistungsmessung (ab 100.000 kWh im Jahr) spart das je gekapptem kW den Leistungspreis des Netzbetreibers.
Nachhaltigkeitsziele sichtbar machen
Der dynamische Börsenstromtarif kauft bevorzugt dann Strom, wenn viel erneuerbare Energie im Netz ist. Das senkt den CO₂-Fußabdruck und stärkt Ihre Positionierung auf Buchungsportalen mit Nachhaltigkeitsfokus.
So sieht Ihr Ablauf aus
Kostenlose Analyse
Wir analysieren Ihren Hotelverbrauch, das Lastprofil über Sommer und Winter und ermitteln die optimale Speicherkonfiguration für Ihre Zimmeranzahl und Betriebsstruktur.
Angebot & Smart Meter
Sie erhalten ein maßgeschneidertes Angebot. Wir koordinieren den Smart-Meter-Einbau mit dem Messstellenbetreiber — auf Wunsch muss er innerhalb von vier Monaten einbauen.
Installation & Inbetriebnahme
Der SigEnergy Gewerbespeicher wird im Technikraum installiert und mit Ihrem Energiemanagementsystem verbunden. Der Betrieb wird nicht unterbrochen.
Erste Einsparung
Ab dem ersten Tag optimiert das System vollautomatisch. Den vollständigen Prozess finden Sie auf der Ablauf-Seite.
Berechnen Sie jetzt Ihre Ersparnis
Mit unserem kostenlosen Rechner sehen Sie in 60 Sekunden, wie viel Ihr Hotel mit Börsenstrom und Batteriespeicher einsparen kann.
Häufige Fragen — Speicher für Hotels
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Hotels verbrauchen je nach Größe etwa 5.000 bis 15.000 kWh pro Monat, auch am frühen Abend, wenn Strom an der Börse teuer ist. Ein 54-kWh-Speicher kann seine Ladung dann voll abgeben; das ist die Voraussetzung dafür, dass die Rechnung mit günstigem Börsenstrom aufgeht. Wir rechnen mit einem Ladezyklus pro Tag. Ob sich an manchen Tagen ein zweiter über die Mittagszeit lohnt, zeigt erst Ihr Lastgang; in unserem Rechenbeispiel ist er nicht enthalten. Nutzen Sie unseren Rechner für Ihre genaue Speicherdimensionierung.
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Ja. Der SigEnergy Gewerbespeicher lässt sich mit einer E-Ladeinfrastruktur kombinieren. Laden mehrere Fahrzeuge gleichzeitig, kappt der Speicher per Peak Shaving die Lastspitze; Geld spart das bei Leistungsmessung, also ab über 100.000 kWh im Jahr. So lässt sich E-Mobilität als Gästeangebot ausbauen, ohne dass die Netzlast im selben Maß steigt.
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Der 54-kWh-SigEnergy-Speicher hat eine kompakte Stellfläche und wird üblicherweise im Technikraum oder Keller des Hotels installiert. Der Raum muss trocken, ausreichend belüftet und frostsicher sein. In der Regel reicht ein handelsüblicher Technikraum vollständig aus. Details besprechen wir im kostenlosen Beratungsgespräch.
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Der Speicher ermöglicht es, bevorzugt dann Strom zu beziehen, wenn viel erneuerbare Energie im Netz verfügbar ist — also wenn Wind und Sonne die Preise drücken. Das senkt den CO₂-Fußabdruck Ihres Hotelbetriebs und ist ein kommunizierbarer Beitrag zu Ihrer Nachhaltigkeitsstrategie gegenüber Gästen und Buchungsportalen wie Booking.com oder HRS.