Stromspeicher für Restaurants
Stand: 30. September 2026
Kühlung, Klimaanlage und Abendspitzen kosten Ihr Restaurant täglich Geld. Mit einem Gewerbespeicher und Börsenstrom laden Sie in den günstigen Stunden, meist mittags, und versorgen die teuren Abendstunden aus dem Speicher.
Warum Restaurants besonders von einem Speicher profitieren
Ein Restaurant ist einer der energieintensivsten Gewerbebetriebe überhaupt. Kühlhäuser und Kühlvitrinen laufen rund um die Uhr — auch wenn das Lokal geschlossen ist. Großküchen mit gewerblichen Herden, Kombidämpfern, Spülmaschinen und Frittierstationen erzeugen hohe Lastspitzen. Dazu kommen Klimaanlagen, Beleuchtung und Lüftungssysteme. Ein mittleres Restaurant mit 60 bis 80 Sitzplätzen verbraucht schnell 3.000 bis 5.000 kWh pro Monat.
Das besondere Lastprofil von Restaurants passt ideal zur Börsenstrom-Logik: Die teure Abendspitze (17–22 Uhr) fällt genau in die Zeit der höchsten Börsenstrompreise. Mit einem 27-kWh-Speicher laden Sie mittags, wenn Solarstrom die Preise drückt, im Winter oft auch nachts — und decken die Abendspitze zu einem großen Teil aus dem Speicher ab. Das Energiemanagementsystem erkennt Ihr Verbrauchsmuster und optimiert den Ladeplan automatisch täglich.
Kurze, intensive Lastspitzen durch das gleichzeitige Einschalten von Küchenkompressoren und Klimaanlagen kosten zusätzlich, sobald Ihr Betrieb einen Leistungspreis zahlt. Das ist erst mit Leistungsmessung ab über 100.000 kWh im Jahr der Fall. Dann kappt das Peak-Shaving-System des Speichers diese Spitzen automatisch, und jedes gekappte Kilowatt spart den Leistungspreis Ihres Netzbetreibers.
Einsparpotenzial für Restaurants im Rechenbeispiel
Rechenbeispiel (so rechnen wir): Restaurant mit 3.000 kWh im Monat, 27-kWh-Speicher, Börsenstrom-Arbitrage mit rund 27 € je kWh Speicherkapazität und Jahr. Unter 100.000 kWh im Jahr gibt es keinen Leistungspreis, Peak Shaving spart dann nichts. Bei rund 16.400 € Investition dauert die Amortisation rund 23 Jahre; ohne Leistungsmessung trägt die Börse allein den Speicher nicht. Den Wechsel vom Festpreis auf Börsenstrom rechnen wir getrennt. Der Investitionsabzugsbetrag (IAB) nach §7g EStG gilt zusätzlich: bis zu 50 % vorab abziehen — Steuer später, Liquidität jetzt. Die Anschaffungskosten sinken dadurch nicht. Nutzen Sie unseren Ersparnisrechner für eine individuelle Berechnung.
Warum Börsenstrom + Speicher für Restaurants?
Abendspitzen aus dem Speicher
Der Speicher lädt in den günstigen Stunden und versorgt Ihren Restaurantbetrieb von 17 bis 22 Uhr großteils aus dem Puffer — wenn die Börsenstrompreise am höchsten sind. Für diesen Teil der teuersten Zeit zahlen Sie den günstigen Ladepreis.
24/7-Kühlung kostenoptimiert
Kühlhäuser und Kühlvitrinen laufen rund um die Uhr. Über den dynamischen Börsenstromtarif zahlen Sie für jede Stunde den jeweiligen Börsenpreis, im Winter nachts oft den günstigsten des Tages — ohne manuellen Eingriff.
Lastspitzen durch Küchengeräte kappen
Wenn Kombidämpfer, Kompressoren und Klimaanlage gleichzeitig anlaufen, entstehen Lastspitzen. Das Peak-Shaving-System erkennt und kappt diese automatisch und senkt Ihren Leistungspreis, sofern Ihr Betrieb mit Leistungsmessung ab über 100.000 kWh im Jahr einen zahlt.
So sieht Ihr Ablauf aus
Kostenlose Analyse
Wir analysieren Ihren Stromverbrauch, Ihr Lastprofil und den optimalen Speicherstandort in Ihrem Restaurant — kostenlos und unverbindlich.
Angebot & Smart Meter
Sie erhalten ein maßgeschneidertes Angebot. Wir koordinieren den Smart-Meter-Einbau mit dem Messstellenbetreiber — auf Wunsch muss er innerhalb von vier Monaten einbauen.
Installation & Inbetriebnahme
Der SigEnergy Gewerbespeicher wird in Ihrem Technikraum oder Keller installiert. Die Inbetriebnahme dauert einen halben bis einen ganzen Tag.
Erste Einsparung
Ab dem ersten vollständigen Betriebstag optimiert das System automatisch. Details zum gesamten Prozess finden Sie auf der Ablauf-Seite.
Berechnen Sie jetzt Ihre Ersparnis
Mit unserem kostenlosen Rechner sehen Sie in 60 Sekunden, wie viel Ihr Restaurant mit Börsenstrom und Batteriespeicher einsparen kann.
Häufige Fragen — Speicher für Restaurants
-
Über die Börse allein kaum. Rechenbeispiel: Bei 3.000 kWh im Monat bringt ein 27-kWh-Speicher über Börsenstrom-Arbitrage rund 720 € im Jahr, rund 60 € im Monat. Bei rund 16.400 € Investition dauert die Amortisation damit rund 23 Jahre. Einen Leistungspreis, bei dem Peak Shaving spart, zahlt ein Restaurant erst ab über 100.000 kWh im Jahr, also gut 8.300 kWh im Monat. Nutzen Sie unseren Ersparnisrechner für Ihre individuelle Kalkulation.
-
Die teuersten Börsenstromstunden sind abends zwischen 17 und 20 Uhr — genau dann, wenn im Restaurant der Hauptansturm beginnt. Der Speicher lädt bei günstigen Preisen (von März bis Oktober meist mittags, im Winter oft nachts) und versorgt die Küche und den Saal in der Abendspitze mit gespeichertem Strom. Das bedeutet: Sie betreiben den energieintensivsten Teil Ihres Tages zum günstigsten Preis.
-
Im Normalbetrieb ist die Netzversorgung jederzeit aktiv, der Speicher ergänzt sie nur. Bei einem Netzausfall überbrückt er nur mit dem Zubehör Sigen Energy Gateway, dann für ausgewählte Verbraucher wie die Kühlung und so lange, wie Ladung und Leistung reichen. Eine zertifizierte USV ist er nicht; für kritische Kühlsysteme mit Lebensmitteln empfehlen wir eine gesonderte Absicherung. Sprechen Sie uns beim Beratungsgespräch gezielt darauf an.
-
Ja, der SigEnergy Gewerbespeicher ist PV-kompatibel. Überschussenergie aus einer Dachanlage wird direkt im Speicher gepuffert und bei Bedarf eingesetzt. Die Kombination aus PV, Speicher und Börsenstrom maximiert die Einsparungen und erhöht die Eigenversorgungsquote deutlich. Das Energiemanagementsystem koordiniert alle Quellen vollautomatisch.