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Stromspeicher für Werkstätten

Stand: 30. September 2026

Kompressoren, Hebebühnen und Schweißgeräte erzeugen in Werkstätten ständig Lastspitzen, und der Betrieb läuft täglich 8 bis 10 Stunden. Geld kosten die Spitzen aber erst mit Leistungsmessung ab 100.000 kWh im Jahr. Was ein 27-kWh-Speicher mit Peak Shaving und Börsenstrom bringt, rechnen wir unten offen vor.

Branchenanalyse

Wie Werkstätten einen Speicher nutzen können

Kfz-Werkstätten, Schlossereien, Tischlereien und andere Handwerksbetriebe haben ein ausgeprägtes Lastprofil: Regelmäßige Betriebszeiten, hohe Grundlast durch Beleuchtung und Kompressoren, und kurze, intensive Spitzen durch anlaufende Elektromotoren in Hebebühnen, Schleifmaschinen und Schweißgeräten. Ein mittelgroßer Werkstattbetrieb mit vier bis sechs Mitarbeitern verbraucht je nach Ausstattung etwa 2.000 bis 6.000 kWh pro Monat.

Beim Leistungspreis lohnt ein genauer Blick: Ihn zahlt nur, wessen Verbrauch viertelstündlich gemessen wird, Pflicht ab einem Jahresverbrauch von über 100.000 kWh. Eine Werkstatt mit 2.000 bis 6.000 kWh im Monat liegt darunter und zahlt keinen Leistungspreis. Liegt Ihr Betrieb darüber, zählt die höchste Viertelstunde des Jahres: Kurze Anlaufspitzen von einem 15-kW-Kompressor oder einer Hebebühne fallen dabei kaum ins Gewicht, länger gleichzeitig laufende Maschinen schon. Diese kappt das Peak-Shaving-System des Speichers und senkt so den Leistungspreis.

Gleichzeitig profitieren Werkstätten von den günstigen Stunden (von März bis Oktober meist mittags, im Winter oft nachts) über den dynamischen Börsenstromtarif. Das Energiemanagementsystem lädt den Speicher in den günstigsten Stunden und gibt den Strom einmal am Tag in den teuren Stunden ab, meist am frühen Abend, im Winter auch am Morgen. Voll nutzen lässt sich das nur, wenn die Werkstatt zu diesen Zeiten noch Strom braucht.

Einsparpotenzial

Rechenbeispiel für Werkstätten

3.000
kWh Verbrauch im Monat (Annahme)
27 kWh
Speichergröße im Rechenbeispiel
~720 €
Arbitrage pro Jahr
~23 Jahre
Amortisation über Arbitrage allein

Rechenbeispiel: Werkstatt mit 3.000 kWh im Monat (36.000 kWh im Jahr) und 27-kWh-Speicher am Börsenstrom-Tarif. Die Arbitrage bringt rund 720 € im Jahr, 60 € im Monat. Bei rund 16.400 € Investition (unser Rechner setzt 27 kWh zwischen unseren Preisen für 22 und 30 kWh an) sind das rund 23 Jahre bis zur Amortisation. Voraussetzung ist, dass die Werkstatt in den teuren Stunden, meist am frühen Abend, im Winter auch am Morgen, so viel Strom braucht, wie der Speicher abgibt. Unter 100.000 kWh im Jahr gibt es keinen Leistungspreis, Peak Shaving spart hier also nichts. Ohne Leistungsmessung trägt die Börse allein den Speicher nicht. So rechnen wir. Den Wechsel vom Festpreis auf Börsenstrom rechnen wir getrennt: Er spart, wenn Ihr heutiger Arbeitspreis über dem Börsenmittel von 9,90 ct/kWh plus Aufschlag des Anbieters liegt, auch ohne Speicher. Der Investitionsabzugsbetrag nach §7g EStG reduziert die Anschaffungskosten. Nutzen Sie unseren Ersparnisrechner.

Kombination

Warum Börsenstrom + Speicher für Werkstätten?

Lastspitzen durch Maschinen kappen

Kompressoren, Hebebühnen und Schweißgeräte erzeugen kurze, intensive Spitzen. Das Peak-Shaving-System erkennt und kappt diese in Millisekunden; mit Leistungsmessung (ab 100.000 kWh im Jahr) senkt das Ihren Leistungspreis.

Betriebsstunden günstig versorgen

Der Speicher lädt beim niedrigsten Börsenpreis und versorgt Ihren Werkstattbetrieb in den teuren Stunden mit gespeichertem Strom, meist am frühen Abend, im Winter auch am Morgen.

E-Fahrzeuge kostenoptimiert laden

Immer mehr Werkstätten arbeiten an Elektrofahrzeugen. Der Speicher ermöglicht das Laden von Kundenfahrzeugen mit günstigem Börsenstrom und kappt die gemeinsame Spitze von Ladesäule und Betriebsgeräten; mit Leistungsmessung senkt das den Leistungspreis.

Prozess

So sieht Ihr Ablauf aus

1

Kostenlose Analyse

Wir analysieren Ihr Werkstatt-Lastprofil — besonders die Spitzenlasten durch Maschinenanläufe — und prüfen, ob sich Peak Shaving bei Ihrem Verbrauch überhaupt lohnt.

2

Angebot & Smart Meter

Transparentes Komplettangebot inklusive Peak-Shaving-Konfiguration. Den Smart-Meter-Einbau koordinieren wir für Sie.

3

Installation & Inbetriebnahme

Der SigEnergy Gewerbespeicher wird im Technikraum der Werkstatt installiert. Die Inbetriebnahme erfolgt ohne Unterbrechung des Werkstattbetriebs.

4

Erste Einsparung

Ab dem ersten Betriebstag spart das System automatisch. Den vollständigen Ablauf finden Sie auf der Ablauf-Seite.

Berechnen Sie jetzt Ihre Ersparnis

Mit unserem kostenlosen Rechner sehen Sie in 60 Sekunden, wie viel Ihre Werkstatt mit Börsenstrom, Speicher und Peak Shaving einsparen kann.

FAQ

Häufige Fragen — Speicher für Werkstätten

  • Nur mit Leistungsmessung: Einen Leistungspreis zahlt eine Werkstatt erst ab einem Jahresverbrauch von über 100.000 kWh. Dann bestimmt die höchste Viertelstunde des Jahres den Leistungspreis. Kurze Anlaufspitzen von Kompressoren, Hebebühnen und Schweißgeräten fallen dabei kaum ins Gewicht, länger gleichzeitig laufende Maschinen schon. Das Peak-Shaving-System des Speichers kappt solche Spitzen und spart je gekapptem kW den Leistungspreis des Netzbetreibers, in unseren Rechenbeispielen 120 €/kW im Jahr. Eine Werkstatt mit 2.000 bis 6.000 kWh im Monat liegt unter der Grenze; für sie bringt Peak Shaving nichts.

  • Ja. Immer mehr Kfz-Werkstätten nehmen Elektrofahrzeuge zur Reparatur und Wartung an. Der Speicher ermöglicht das Laden dieser Fahrzeuge mit günstigem Börsenstrom und kappt die gemeinsame Spitze von Ladesäule und Betriebsgeräten. Geld spart das Kappen mit Leistungsmessung, also ab über 100.000 kWh im Jahr.

  • Der Speicher eignet sich technisch für alle Werkstatttypen mit einem Monatsverbrauch ab 1.000 kWh: Kfz-Werkstätten, Karosserie-Werkstätten, Tischlereien, Schlossereien, Metallbaubetriebe und andere handwerkliche Betriebe mit Maschinen. Ob er sich rechnet, entscheidet nicht die Branche, sondern das Lastprofil: Wie viel Strom braucht der Betrieb am frühen Abend, wenn er an der Börse teuer ist, und liegt er über 100.000 kWh im Jahr, sodass Peak Shaving den Leistungspreis senkt?

  • Für eine typische Kfz-Werkstatt mit 3 bis 5 Hebebühnen und einem Monatsverbrauch von 3.000 bis 5.000 kWh ist ein 27-kWh-Speicher gut geeignet. Größere Betriebe mit Lackiererei und Karosseriebau benötigen oft 37 oder 54 kWh. Die genaue Dimensionierung hängt vom maximalen Leistungsbedarf und dem gewünschten Peak-Shaving-Ziel ab — nutzen Sie unseren Ersparnisrechner.

Speichergrößen im Überblick

Welche Speichergröße für Ihren Betrieb?

10 modulare Größen von 10 bis 200 kWh. Wählen Sie die passende Kapazität für Ihren monatlichen Stromverbrauch:

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